Ein Mädchen und zwei Jungen führen eine Eselin spazieren. | © DAV Sektion Freiburg-Breisgau / Kristin Schwarz

Inklusive Eselwanderung: Mit Ida, Zora und Lotte durchs Zastlertal

12.07.2026

Bestens gelaunt und voller Vorfreude starteten wir mit acht Kindern und Jugendlichen am 12. Juli zu einer inklusiven Wanderung der besonderen Art durchs Zastlertal. Von Freiburg aus fuhren wir mit Bus und Bahn zum Adamshof nach Oberried, wo bereits unsere tierischen Begleiterinnen auf uns warteten – die Eselinnen Ida, Zora und Lotte. 

Tipps für eine gelungene Tour 

Da die wenigsten von uns Erfahrungen mit Eseln hatten, wollten wir vorab einiges wissen: Wie sollen wir die Eselinnen führen? Was müssen wir beachten, damit sich die drei wohlfühlen? Was machen wir, wenn Ida, Zora und Lotte nicht weiterlaufen möchten? Hofchefin Rita, der die Tiere gehören, beantwortete unsere Fragen geduldig und verriet sie uns ihre Tipps für eine erfolgreiche Eselwanderung. Dazu gehört, dass je eine Person links und eine Person rechts von den Eselinnen läuft, um die Tiere sicher zu führen. Zudem erfuhren wir, dass eine ruhige Stimme und Schnalzgeräusche die Eselinnen eher zum Weiterlaufen motivieren als ein grobes Ziehen am Führstrick.  

Gemeinsam unterwegs 

Erfrischt mit selbstgepresstem Apfelsaft und Quellwasser, holten wir Ida, Zora und Lotte gemeinsam mit Rita von der Koppel, legten ihnen die Halfter an und starteten unsere sieben Kilometer lange Wanderung. Dabei achteten wir darauf, dass alle Kinder und Jugendliche die Möglichkeit hatten, dieDabei konnten alle Kinder die Eselinnen zu führen und Erfahrung im Umgang mit den Tieren zu sammeln.   

Geduld und Vertrauen notwendig 

Dass Esel langsam und faul sind, stellte sich gleich zu Beginn als Vorurteil heraus. Den Weg zu ihren Lieblingspflanzen am Rand des Waldweges fanden sie sehr schnell und zielstrebig. Nun hieß es für uns: Geduld bewahren, freundlich bleiben und herausfinden, wie wir für Ida, Zora und Lotte interessanter werden als ihr verlockendes Futter. Dabei wurde uns klar, dass alle drei einen eigenen Charakter mit individuellen Vorlieben haben – so wie wir Menschen auch.  

Abkühlung im hofeigenen Bach 

Ungefähr auf der Hälfte der Strecke machten wir unsere erste Pause im Schatten. Ganz abschalten konnten wir dabei nicht, da sich immer wieder eine neugierige Eselschnute für unsere Versperboxen interessierte. Gegen 16 Uhr – eine Stunde vor unserer Busabfahrt – kamen wir wieder am Adamshof an. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, erkundeten wir noch das Hofgelände. Von den Hühnern bis zum hofeigenen Bach gab es viele kleine Entdeckungen.